Okt 042010
 

Der erste Tag in der zweiten Woche war von Autofahren geprägt. Aufstehen, zusammenpacken und los ging es in Richtung Joshua Tree National Park. Nach einer kurzen Stärkung in Form eines Frühstücks waren wir schon sehr bald beim Eingang des Nationalparks. Um dort fahren zu dürfen, muss man bei Visitor Center eine Fee über 15 Dollar zahlen. Damit ist man berechtigt für die kommenden sieben Tage ein- und auszufahren.

Direkt im Park sind sehr viele Stellen, wo man mit dem Auto stehen bleiben kann. Das interessante ist, dass sich innerhalb kürzester Zeit die Vegetation mehrmals ändert. Angefangen von verschiedenen Sträuchern über unterschiedliche Bäume und einer giftigen Kaktusart. Einfach gewaltig, in welcher Form sich unsere Erde an diesem Fleck der Menschheit präsentiert.

Die Fahrt im Park selber ist sehr angenehm und obwohl man denkt, hier alleine zu sein, trifft man relativ oft andere Besucher sowie auf der Strecke Autos. Nach mehreren Stunden und unzähligen Stopps hieß es Abschied nehmen und der Highway wartete auf uns. Unzählige Kilometer und oftmals sehr lange Geraden in Richtung Grand Canyon. So zählten wir während der Fahrt einen Zug mit etwa 140 Waggons oder erblickten entlang der Eisenbahnstrecke viele verschiedene Schriftzüge, gelegt mit Holz und Steine. Anscheinend hatten da viele Leute sehr viel Zeit.

Das Wetter war bisher eindeutig auf unserer Seite, doch etwa eineinhalb Stunden vor unserem Ziel fing der Regen an und wollte nicht mehr aufhören. Teilweise so stark, das wir die Geschwindigkeit ordentlich reduzieren mussten. Das Positive am Wetter war, das aus dem Zusammenspiel aus Regen und Sonne wunderschöne Regenbögen entstanden. Erstmals erblickten wir so gleichzeitig drei Regenbögen!

Als es bereits dunkel war erreichten wir unser Ziel. Das kleine Städtchen Tusayan direkt beim Grand Canyon soll für die kommenden zwei Tage unsere Heimat sein.

  6 Responses to “Fahrt zum Grand Canyon”

Comments (6)
  1. wie lang war die gesamte Strecke?

  2. Etwas über 800 Kilometer. :)
    Fahrzeit um die acht Stunden.

  3. steht auf große Distanzen 😀 – feine Sache diese Weite, oder?

  4. Ja, die Distanzen sind im Vergleich zu Österreich einfach nur arg.
    Wir sind heute schon wieder über 500 km gefahren und das war nicht mal viel, da wir auch sehr viel zu Fuß unterwegs waren.

    Wenn wir bei uns von der Strecke her OP – Wien nehmen, dann wär das wohl hier LA nach Las Vegas. :)
    So ungefähr…

    Schon mal öfter hinter einander längere Strecken gefahren?

  5. Kommt zeitweise vor (vielleicht zu selten in mancher Hinsicht), jedoch gibt es solche Strecken- bzw. Umgebungsverhältnisse bei uns eher weniger zu finden.

  6. Ja, das ist allerdings richtig.
    Was war das höchste, was du an einem Tag ungefähr schon zurückgelegt hast?
    Bei uns der Weg nach Linz oder Salzburg ist nicht so weit, trotzdem anstrengender, als hier in der USA wenn du 800-1000 km zurücklegst…
    Warum auch immer.

    Liegt wohl am Gesamtgeschehen, was so rund um die Straße herum passiert.
    Hier ist es so, das sehr oft lange, nein seeeeehr lange, absolut nichts ist. Nur ein paar höhere Steine und sonst einfach gerade aus. :)

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